Parodontitis

Was ist Parodontitis?

Bei dieser Erkrankung des Zahnhalteapparates werden Fasern, Gewebe und Knochen rund um die Zähne zerstört. Äußerlich ist das durch Zahnfleischbluten, einen Rückgang des Zahnfleisches und durch das Auftreten von "längeren Zähnen" zu erkennen. Wird Parodontitis nicht rechtzeitig behandelt, kommt es zu einem Abbau der Knochenstruktur bis hin zu einem Ausfall der betroffenen Zähne.

Parodontitis ist eine Volkskrankheit - bereits jeder zweite Erwachsene ist betroffen!

Bakterien dringen über die Zahnoberfläche - vornehmlich nicht professionell gereinigte Zähne sind anfällig - langsam in Richtung Zahnwurzel vor und verursachen dort eine Entzündung. Sind die Bakterien erst tief in die Zahnfleischtaschen vorgedrungen, so vermehren sie sich rasch und sind für die Zahnbürste nicht mehr erreichbar.

Was birgt die Parodontitis für Gefahren?

Sie kann sich negativ auf die Allgemeingesundheit auswirken.

Es steigt das Risiko für SchlaganfallLungenentzündung, Herzinfarkt, Diabetes ( da halten sich die beiden Erkrankungen gegenseitig in Schach!!), Osteoporose, Rheuma, Fehl -und Frühgeburt  (Zahnuntersuchung müsste im Mutter-Kindpass aufgrund der hormonellen Umstellung Eingang finden!!!)

Unsere Aufgabe als Zahnärztinnen, Allgemeinmediziner, Internisten, Röntgenologen u.a. ist es, eine Entzündung des Zahnhalteapparates in einem möglichst frühen Stadium zu erkennen und zu therapieren.

Und da sind wir in Österreich in einem Diagnose- und Therapie-ENTWICKLUNGSLAND!!!! Die Parodontologie kommt im heute noch gültigen Kassenvertrag aus dem Jahre 1957 nicht vor.

Optimale Behandlungssicherheit auf Basis von Markerkeimanalysen

Entzündungen des Parodontalgewebes und fortschreitender Knochenabbau sind Folgen einer Infektion durch parodontopathogene Markerkeime. Für eine zielgerichtete und erfolgreiche Parodontaltherapie ist die Elimination bzw. deutliche Reduktion dieser Markerkeime von zentraler Bedeutung. Da die Zusammensetzung der Keime individuell stark variiert, ist eine gezielte Behandlung nur auf Basis einer Analyse des Keimspektrums möglich. Erst das Wissen um Zusammensetzung und Höhe der Bakterienbelastung ermöglicht die Planung einer optimalen individuellen Behandlungsstrategie mit minimalem Einsatz von Antibiotika.

Die zeitgemässe Therapie mit dem Theralite Laser

Die Antimikrobielle Photodynamische Therapie ist eine schonende und schmerzfreie Behandlungsmethode ohne Nebenwirkungen. Zunächst werden Zahnfleisch- und Knochentaschen professionell gereinigt, um die weichen und harten Beläge zu entfernen und die Bakterienzahl zu reduzieren.
Im zweiten Schritt wird eine blaue Farblösung in die Zahnfleisch- und Knochentaschen appliziert. Diese Lösung ist ein sogenannter Photosensitizer, das heißt ein Farbstoff, der auf Laserlicht einer bestimmten Wellenlänge reagiert. Die Farbstoffmoleküle heften sich an die Bakterienmembran, sodass die Bakterien angefärbt werden.
Schließlich erfolgt die Belichtung mit einem sanften Therapielaser. Durch das Laserlicht kommt es zur Bildung von aktivem Sauerstoff, der die Bakterienmembran schädigt und so die Bakterien zerstört.

In wenigen Minuten reduziert die Therapie nachhaltig und zuverlässig die krankmachenden Bakterien, sodass das natürliche Gleichgewicht wieder hergestellt wird. Dies wird durch klinische Studien belegt. Es bildet sich schnell wieder eine gesunde Taschenflora. Entzündungen klingen rasch ab. Schon nach wenigen Tagen ist das Behandlungsergebnis für Sie spürbar und sichtbar.

Dr. Claudia Mayer-Rieckh - die Spezialistin für Parodontitis

Die Parodontalbehandlung erfolgt mit modernsten Geräten und nach den letzten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die betroffenen Zahnwurzeln werden sanft gereinigt, die Bakterien sicher entfernt und so in einer sinnhaften Abfolge von gezielten Behandlungssitzungen die Entzündung bekämpft. Ziel unserer Behandlung ist es, konsequent Ihre Zähne zu erhalten!


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Ihre Daten:

Dr. med. univ. et med. dent. Claudia Mayer-Rieckh, Schmiedgasse 29, 8010 Graz, T: +43 316 832796